622 war das Jahr der Hedschra - als Mohammed mit seinen Getreuen aus Mekka fliehen mußte. Mit diesem Jahr beginnen die Muslime ihre Zeitrechnung. Nach Mohammeds Tod im Jahre 632 wurden nach der Eroberung von Ysrien, Ägypten und Transkaukasien auch die Perser ngegriffen und besiegt. Ziel der Eroberungen ist Transoxanien oder Mawaraannahr (eigtl. Ma wara’a n-Nahr), wie es die Araber nannten, das Land jenseits des Flusses Oxus (Amudarja). Die ersten Überfälle 670 bis 675 waren Raubzüge. Erst 681 schlugen sie zum erstenmal ihr Winterlager am östlichen Ufer des Amurdarja auf.Der mächtigste Mann der Region, mit ihm ist die Islamisierung der Gegend verbunden, war Qutaiba Ibn Muslim. Er erbaute in Buchara, Samarkand und anderen Städten Moscheen. Mit seiner Ermordung im Jahre 715 begann das Ende des arabischen Vormarsches.758 beschlossen die Araber, die gesamte Bevölkerung zum Islam zu bekehren. Das hatte einen allgemeinen Aufstand zur Folge, nur Samarkand blieb in arabischen Händen. Auch zwanzig Jahre später kam es zu erneuten Aufständen, die die Chinesen für sich zu nutzen versuchten. Sie drangen 748 nach Fergana ein, wurden aber 751 von dem arabischen efehlshaber Sijad Ibn Salih geschlagen. Während der nächsten tausend Jahre unternahmen die Chinesen keinen Versuch mehr, nach West-Turkestan einzudringen. Damit war diese Schlacht das ntscheidende Region entschied.






